Petra

Was Petra über Tom sagt:

  "Als mich Tom im Jahr 2009 zufällig im Olympiapark in München "joggen" sah konnte er - obwohl er sehr charmant war - sein schmunzeln über meinen Versuch des Laufens kaum verbergen.
Auch beim Schwimmen ein paar Tage später sah ich recht blass aus mit meinem Oma-Bruststil neben einem Schwimmer der völlig entspannt auf der Bahn neben mir zwischen Delphin und Kraul abwechselte.
Und so fing es eigentlich an: Ich wollte auch "richtig" schwimmen und laufen lernen. An Triathlon verschwendete ich noch keinen Gedanken, da es für mich gefühlt eine "Mission Impossible" war Schwimmen und Laufen zu lernen.
Tom war hartnäckig und machte mir Mut, nahm sich viel Zeit und wir übten und analysierten und übten und übten. Und das heisst was, wenn man eine "Schülerin" vor sich hat, die am liebsten nach einem leergetrunkenen Becken im Dantebad wütend aufgeben möchte. Aber die Mühe auf beiden Seiten hat sich gelohnt... nach ein paar Wochen war ich in der Lage einige hundert Meter am Stück Kraul zu schwimmen und auch das Laufen wurde langsam von der Qual zum Genuss.
Im Laufe der Zeit stiegen natürlich die Erwartungen auf beiden Seiten und das Training gewann an Form. An der Stelle möchte ich ein großes Lob aussprechen für die Geduld und den unermüdlichen Einsatz. Tom war zu dem Zeitpunkt schon ein sehr erfahrener Triathlet, der es gewohnt war mit "erfahrenen Triathleten" zu trainieren und nicht mit einem totalen Anfänger und das in jeder Disziplin. Das war sicher nicht einfach. Und ich war froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe. In der Form wäre ich in jedem Verein kläglich untergegangen.
Das Interesse und die Leidenschaft für Triathlon kam nicht nur beim Zusehen bei den Wettkämpfen die Tom so absolvierte sondern auch mit den kleinen Erfolgen die ich dank dem tollen Training in meinen ersten Wettkämpfen feierte..Los ging es mit einem Langstreckenschwimmen und einem 10km Lauf. Tom bereitete mich körperlich und vor allem auch seelisch auf das Neuland Wettkampf vor... Und das war ne Menge.. Angefangen von Ernährung, spezielles Training und wie werde ich meine extreme Angst vor Wettkämpfen los.
Mit viel Geduld und Beifall wurde ich bei jedem Wettkampf begleitet und gewann immer mehr Freude daran, sodass ich 2010 endlich mein eigenes Rad besaß und ja - auch da gab es eine Menge zu tun für Tom als Trainer und Motivator...wenn man einer Niete mit durchschnittlich 20 km Citybike-Erfahrung im Jahr das Fahren auf einem Rennrad beibringen soll. Hut ab! Ich muss gestehen wäre ich an Tom´s Stelle gewesen: Ich hätte aufgegeben und wäre daran verzweifelt. DANKE!
2011 startete ich dann schon mit speziellen Trainingsplänen ausgerüstet und der Erfahrung die mir Tom täglich mitgegeben hat in meine erste Sprintdistanz und in zwei olympischen Distanzen. Es macht richtig Spaß und neben meiner Freude daran habe ich das alles Tom zu verdanken. Ich hoffe ich kann jedem dem es ähnlich wie mir geht Mut machen! Nichts ist unmöglich wenn man es will und gute Unterstützung hat.
Jetzt ist im Juni 2012 habe ich mein bisher größtes Projekt in Angriff genommen und auch erfolgreich beendet: Die Halbdistanz in Wien. Ich kann das Gefühl kaum beschreiben - Es ist einfach toll in so kurzer Zeit mit so viel Spaß einen derartigen Erfolg für mich selbst zu feiern. Und auf eines konnte ich mich auch in Wien verlassen: TOM.
Wie es weitergeht? Mit Spaß die nächsten Ziele stricken 🙂
 

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