Casco Speedairo, stylisch durch die Wechselzone!

  Casco Speedairo   Technikverliebtheit ist bei Triathleten weit verbreitet und das wissen viele Hersteller, und dennoch sind Neuigkeiten manchmal eine sinnvolle Investition. Seit einiger Zeit fasziniert uns der Casco Speedairo und dessen Ansatz von Aerodynamik.  Was macht Casco besonders? Wir haben uns deshalb mit der Herkunft dieses " spacy" aussehenden Kopfschutzes auseinandergesetzt und seine Geschichte ist eine Erzählung wert: Der Helm soll dem Sportler durch seine aerodynamische Form zusätzliche Kraftreserven verschaffen. Das kann etliche Watt bringen: Wenn man bedenkt, dass bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h 90 Prozent der Energie dafür verwendet wird, den Luftwiderstand zu überwinden. Der Helm ist neben dem Rad und der Körperposition des Fahrers, das entscheidende Element zur Verbesserung der Aerodynamik. Nachdem im Rennradsport die Spirale zur Gewichtsreduzierung von Rad und Helm an ihre natürliche Grenze gestoßen ist, setzen die Triathleten heute mehr und mehr auf den Bereich Aerodynamik, um weitere gewinnbringende Impulse für die Materialoptimierung zu erhalten. (Beispiel die Firma Bioracer mit seine spezielle Einteiler). Mit Aero-Designern aus der Automobil-Branche an Bord, und den Erfahrungen von einigen Olympiasiegern aus dem Bahnradsport, haben die CASCO-Leute schon eine beeindruckende Leistung hervorgebracht und den Speedairo entwickelt.   Technische Daten des SPEEDairo:   * Größen (unter Vorbehalt): M = 54 - 59 cm L = 59 - 63 cm * Farbe lieferbar: Weiss und Schwarz (wir haben das schwarze Modell) * Gewicht: ca.345 Gramm * Lieferumfang: - Helm mit Visier integriert. p1040619 (dunkles Visier ist mitgeliefert, aber andere Tönungen- Klar und Orange - sind auf Anfrage verfügbar und montierbar) - hochwertige Helm-Box Triathlontraining Muenchen p1040623 - extra Spange, komfortable Pads, Druckknöpfe und Anleitung zum Visier-Wechsel. - Gebrauchsanweisung * Preis UVP Helm:             249,95 € Ersatzvisier:   49,95 € Was macht ihn letztendlich so speziell? Er ist ganz rund, sieht schon mal komisch aus und  ist groß. Sehr groß. Und dazu eigentlich sehr leicht. Anders als bei herkömmlichen Helmen sitzt der Speedairo über ein Netz kontaktlos auf dem Kopf des Trägers und ist so sehr leicht zu tragen. Und extrem angenehm. Selbst bei warmen Temperaturen ist es bei unseren Testfahrten unter diese Kopfbedeckung nie zum kochen gekommen, und manchmal war das Gefühl einen Helm aufzuhaben restlos verschwunden. Wieso? Weil die Lüftungsschächte vorne ständig Luft rein lassen die zwischen Netz und Schale den Kopf umströmen und so die Temperatur niedrig halten. Wird vom Hersteller AIRfit genannt. Von vorne sieht er mit seinem Visier schon mal sehr stylisch aus, von der Rückansicht zeigt sich dann die Technik der Autobauer. Hinten sind die Spoiler so verbaut, dass die ausströmende Luft je nach Kopfhaltung gelenkt wird. Die sogenannte adaptive Aerodynamik. Um das Thema Luftwiderstand deutlicher zu machen, können wir auf eine Grafik zurückgreifen die CASCO uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat: vergleich_4bilder Vergrößerung durch Anklicken. Die rote Verwirbelungen haben eine bremsende Wirkung und sind nicht der Idealzustand. Auch ist der Effekt beim links-rechts schauen nicht berücksichtigt wo bei manch einer Zeitfahrhelm eine bremsende funktion entsteht.   Test Jetzt haben wir der Helm getestet und sind mittlerweile einige Male mit dieser stylischen Kopfbedeckung unterwegs gewesen. Bevor man losradelt, gehört der Helm dort hin wo er was er beschützen soll, nämlich auf den Kopf. Und er soll passen, was mit die L-Version bei mir der Fall war. Mit einer einfachen Riemenhalterung und getrennten Kinn-und Kopfriemen wird der Helm individuell und schnell eingestellt, was mittlerweile schon Standard ist, dennoch wurde das gut umgesetzt. Während der Fahrt und in der Aero-Position gefällt mir die Leichtigkeit des Helmes und das Visier schützt gänzlich gegen Insekten und Schmutz. Da das Visier ein wenig konkav steht, beschlägt er nicht so schnell. Ein weiterer Vorteil dieser Wölbung ist, dass die Schweißperlen nicht auf die Scheibe tropfen. Wir haben auch ausprobiert bei dem Speedairo eine normale, randlose Brille aufzusetzen, und auch das war einwandfrei, dennoch ein wenig knapp bemessen. Da in der Regel bei uns nie mit Brille sondern Kontaktlinsen gefahren wird, kommt dieser Punkt für uns nicht zur Sprache. Die Aerodynamik ist uns am stärksten aufgefallen, wo wir auf ein herkömmliches Modell zurückgegriffen haben und da den Wind "pfeifen" hören konnten. Obwohl wir schon warme Temperaturen erlebt haben, ist es entgegen der Befürchtung - aufgrund der schwarzen Farbe und des Voll-Schutzes - arg warm wird, sehr angenehm geblieben. Die Lüftung funktioniert einwandfrei, und mit dem CASCO-Loc System kommt man nach ein wenig üben rasch klar und kann den Helm dann zügig mit einer Hand öffnen und schließen. Es wird empfohlen den Helm dunkel und kühl aufzubewahren. Und falls ihr mal über längere Zeit vergessen habt den Helm zu putzen: Scheibenreiniger fürs Auto bewirkt hier wahre Wunder. Fazit Casco, mit Sitz in Bretnig/ Sachsen, hat hier seine Erfahrungen aus der Bahnradsport (nicht nur) den Triathleten zur Verfügung gestellt, und zwar mit ein Helm der seine 249 € wert ist. Sowohl seinen Rundum-Schutz, die Aerodynamik und die Belüftung machen aus dem Helm eine sichere und gute Investition, mit der man noch extrem stylisch durch die Wechselzone rennt !    

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