Alpina twist four shield vl+ – Außer schwimmen kann sie alles…

Plötzlich stand ein Päckchen vor der Tür. Passgenau eine Box mit den bekannten Alpina-Feuerfarben und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht: DIE Alpina-Brille ist da!!! Über welche wir gerade reden? Natürlich die Brille, die für Triathleten die beste Alternative zur allseits bekannten Oakley Radar ist nämlich die Alpina twist four shield vl+ . Auf der Herstellerseite findest du genaue Erklärungen, was sich genau hinter dem Produktnamen versteckt. Ich möchte euch meine persönlichen Erfahrungen und Impressionen mitteilen:
Beim Auspacken ist mir schon die sehr edle Verpackung (das Etui) aufgefallen, die dazu sehr robust ist. Was meiner Meinung nach logisch ist, weil dieser Brille auch im Triathlon-Gepäck verstaut werden möchte und durch dieser starke Hülle schon relativ sicher ist.
Ist fein, bringt allerdings nur einen Pluspunkt in der B-Note.
Die Lust war riesengroß sie gleich auszuprobieren und bin noch schnell in meine Laufschuhe gehüpft, da es für eine Radtour doch schon zu spät war.
Die Sonne stand schon tief und somit kam die automatische Anpassung der Scheibentönung an die Umgebungshelligkeit voll zur Geltung. Ich war richtig positiv überrascht,wie schnell das geht. Also zügig weitergelaufen und bei 30 Grad bekam das ein oder andere Schweissperlchen die Kraft von Newton zu spüren und tröpfelte in meinem Gesicht herunter.
Auch dem trotzte die Brille. Es störte nicht und hinterließ kaum Spuren auf der Brille. Komisch, denke ich mir, habe ich die Brille noch auf, mmmh?
Ich greife kurz hoch und ja, sie sitzt noch immer, und genau da überrascht mich die extreme Leichtigkeit.
Ich glaube, so sollte eine Brille sitzen, sodass man sie nach einem kurzen Moment des Tragens schon gar nicht mehr als spürbar empfindet.
Voll zufrieden und schon arg begeistert lege ich Sie nach dem Lauf auf die Seite.
Der nächste Tag startete mit einem Wechseltraining (permanentem Wechsel von Rad auf Laufen) und umgekehrt. Bei Temperaturen über 30 Grad und schwüler Luft ebenfalls sehr schweißtreibend. Normalerweise hatte ich bei dieser Einheit regelmäßig beschlagene Gläser und hatte mit Schweiß, der sich am unteren Brillenrand abgesetzt hat zu kämpfen. Da hatte ich mit der Alpina-Brille nichts zu meckern. Alles Bestens!
Durch diese speziellen Gläser mit Lüftungsöffnungen, die für eine gezielte Luftstromführung sorgen und auch die „Hinterlüftung“ der Brillenscheibe welche ein Beschlagen der Scheibe wirksam verhindert.
Das randlose Design vermeidet zudem ein "Nass-Reservoir".
Ein weiteres Detail diese Randlosigkeit ist, dass die Brille sehr gut am Gesicht passt. Das war sehr hilfreich beim Radfahren wo doch ab und zu ein fliegendes Insekt gerne ins Auge gehen könnte- somit aber gegen die Brille.
Anderseits passt sie gut wegen der sog. Twist fit Note, ein System der Nasenpads die über ein Raster verstellt werden und so unabhängig von der Nasenform eine gute Passform ermöglichen.
Eines habe ich noch nicht richtig verstanden: nämlich wie die Bügel sinnvoll verstellt werden, ich habe keinen Bedarf gesehen die Brille in Aeroposition anzupassen, also ich lasse sie "auf Werkseinstellung" stehen und werde mich irgendwann später damit befassen….
Zwei Tage später waren wir auf dem Mountainbike auf Trails unterwegs - ein richtiger Härtetest: Einige Male gestürzt - Brille gehalten und dazu hat mich die Brille sehr positivüberrascht mit der schnellen Tönungsänderung bei Wechsel zwischen Schatten und Sonne.
Obwohl ab und zu mal der Dreck weggewischt wird, bleibt die Sicht doch noch relativ gut, ich denke mal wegen der speziellen Beschichtung.
Als Fazit: Meiner Meinung nach sollte eine Triathlonbrille von Optik und Funktion so sein wie die Alpina!
Alpina hat hier die Messlatte sehr hoch angesetzt und ich bin einfach begeistert. Preise liegen bei ca.130€.
Ich glaube das beste Kompliment, dass man Alpina machen kann ist, nur noch diese Brille zu verwenden, weil die anderen mittlerweile überflüssig sind.
Für technische Details verweise ich auf die Alpina Homepage, für Fragen über diesen Bericht, bitte Kontakt. Einige Hard facts: Gewicht: approx.18 Gramm Lieferumfang: Brille, Hardcase, Reinigungstuch für Gläser Jahr: 2012 Hersteller: Alpina Farbe: Gestell: weiß /schwarz – Gläser: selbsttönend Preis: 129,90 UVP

3 Antworten auf „Alpina twist four shield vl+ – Außer schwimmen kann sie alles…“

  1. Meine Erfahrungen mit der Alpina Brille sind auch sehr positiv gewesen:
    Mein Kopf ist sehr schmal und ich habe oft Probleme eine passende Brille zu finden. Optisch wirkt sie auf meinem Kopf vielleicht ein wenig zu groß- im Praxistest hast sich die Brille als sehr gut erwiesen.
    Es war keinerlei Luftzug zu spüren (was für Linsenträger bei hohen Geschwindigkeiten auf dem Rad wichtig ist)

    Getestet habe ich die Alpina-Brille beim Laufen und Rennradfahren: Kein Anlaufen der Brillengläser, sehr gute Passform.
    Die Einstellung der Nasenflügel ist für mich noch ein wenig ungewohnt und bedarf noch ein bisschen Übung. Bei der ersten Radausfahrt (abends bei tiefstehender Sonne) waren die Lüftungsschlitze unangenehm wegen der Blendung – das Thema war allerdings nach einem kurzen Stop und Verstellung der Brille in die „Aeroposition“ auch behoben.
    Optisch gefällt mir die Brille sehr gut (ist für viele auch nicht unerheblich). Somit komme ich zum Fazit: Tolles
    Preis-Leistungsverhältnis und die perfekte Brille für Triathleten.

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