Zoggs Predator Flex Reactor

"Never spit on the lenses"  
Vor ein paar Wochen haben wir den neuen Predator von Zoggs zugeschickt bekommen und natürlich haben wir auf schöneres Wetter gewartet bis wir ihn testen konnten.
Dann war es endlich soweit: Wir sind "in See gestochen" mit der Reactor in einem Freibad, wo sich die Sonne blicken ließ und wir gute Bedingungen vorfanden. Tags darauf gleiches Freibad, nur Abends bei Scheinwerferlicht.
  Wofür steht also die Neue, aus der australischen Familie die sich auf die Fahne schreibt, Innovationen für Schwimmer jedes Könnens und aller Altersklassen auf den Markt zu bringen?   Mit dem Reactor denkt man ein Problem (speziell im Freiwasser) von Triathleten gelöst zu haben: Mit speziellen Linsen, die sich anpassen ans Sonnenlicht, damit der Schwimmer auf alle Sichtverhältnisse vorbereitet ist. Die Linsen der Brille sorgen dafür, dass sich die Brille verdunkelt bei starker Einstrahlung und heller wird bei dunklen Lichtverhältnissen.
Beim Schwimmen im See wird in verschiedene Richtungen geschwommen und da gelten nunmal starke Änderungen in der Sicht und dem Sonnenlicht. Getestet wurden die Brillen in der Vorserienphase durch Athleten wie Daniel Unger und Jan Frodeno.
  Technische Daten vom Reactor:   Hersteller: Zoggs Produkt: Predator Flex Reactor Verwendete Technologien: 4 Flexpoint™-Technologie für ein beste Passform; CLT™-Technologie (curved Lens Technologie) mit Fogbuster-Imprägnierung; variable Linsentönungs-Technologie; UV 400-Sonnenschutz doppelstrangiges Kopfband Etui zum Aufbewahrung und Schutz ist im Lieferumfang inklusive. OVP: 69,95€. Lieferbar ab Anfang Mai bei ausgewählte Händler. An einem schönen Spätnachmittag mit tief stehender Sonne testen wir zum ersten Male also "die Neue".
Was sofort auffällt: die perfekte Passform ist hier auch wieder present und fühlt sofort "gewohnt" an. Die Sonne scheint ins Wasser und früher hätte ich in dieser Situation eine Brille mit dunklen Gläsern gewählt.
Der Reactor wird seinem Namen sofort gerecht und reagiert mir schneller Verdunklung auf die Lichtverhältnisse.
Halbwegs der Bahn fällt ein Gebäudeschatten auf das Wasser und während des Schwimmens spüre ich die statt gefundene Veränderung nicht, da sich die Brille dezent darauf eingestellt hat.
Rollwende, Bahn rauf und wiederum veränderte Lichtverhältnisse und wieder kein Thema.
Der Reactor "reagiert" ohne Probleme. Nun versuche ich noch den ultimativen Härtetest:
Ich hebe meinen Kopf, und schaue in die tief stehende Sonne. Mich überkommt das komische Gefühl, als ob ich meine Sonnenbrille trage und sie vergessen habe beim Schwimmen ab zusetzen. Ganz überzeugt bin ich noch nicht, und schwimme noch ein paar mal mit Blick in der Sonne. Immer wieder passt sich der Reactor an, manchmal dauert mir die Verdunklung gefühlt etwas zu lange.
Aber ich werde wohl nie wieder so fokussiert und konzentriert auf die Veränderung sein wie eben in meinem Test.
Auch am nächsten Abend, wo die Stadionscheinwerfer ein anderes Licht kreieren, passen die Linsen sich an. Das wäre ja jetzt genau die Zeit für helle Gläser und genau die habe ich auch auf.
 
Nach dem Schwimmen ist ja bekannter Weise vor dem Schwimmen, also reinige ich ordnungsgemäss die Brille mit kaltem Wasser und ich werde die Linsen NICHT abreiben oder abwischen.
Wo gibt es dann noch Verbesserungspotenzial an dieser Brille? Aus meiner Sicht besteht kaum Bedarf der Verbesserung. Vielleicht noch eine andere Farbe oder eine weiblichere Form?   Unser Fazit: Sehr gut gelungen, bekanntes feines Zoggs-Design, gute Verarbeitung, gute Passform. Photochromatische Linsen tun ein sehr guten Job, und sind der Preis auch wert.Ein sehr nobles Etui wo der Reactor und die Linsen perfekt geschützt sind, wird mitgeliefert mit einem kleinen Beipackzettel mit Pflegehinweise:   
"Never spit on the Lenses!"

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