Triathlon und seine Geschichte

  Angefangen hat es erst in den Zwanziger Jahren, in Frankreich. Die ersten Veranstaltungen hat man in Joinville, später in Meulan und Poissy organisiert. Damals nannte man es noch nicht " Triathlon", verschiedene Namen wie "Les Trois Sports " oder  "La course des débrouillards" taten die Runde. In La Rochelle war " La course des trois sports" das meist exzentrische Ereignis des Jahres, wobei man(n) ein Kanal überquerte  ( ca. 200 m), ein Hafenparcours radelte  (ca.10 km von La Rochelle zum Parc de Laleu) und dann 3 Runden lief (1.200 m) im Stade André-Barbeau. Das erste Mal dass ein Rennen den Namen "Triathlon" bekommen hat, war am  25.September 1974 in San Diego, Fiesta Island: 5 Meilen Laufen, 5 Meilen Radfahren und 600 yards Schwimmen. Anwesend: 46 Teilnehmer. Name: der Mission Bay Triathlon, genannt nach der Lagune wo man geschwommen war.   In 1977 enstand eine Diskussion in der Primo Bar, Honolulu, zwischen John Collins, seiner Frau Judy und einigen Anderen über die Frage wer die bessere Kondition hat: waren es Läufer, Schwimmer oder doch Radfahrer. Laut Collins gab es ein Artikel im Sports Illustrated Magazine wo Eddy Merckx, der legendäre Radfahrer aus Flandern, die höchst gemessene Sauerstoffaufnahme ( VO2 Max.) aller Athleten weltweit hat. Ergo waren Radfahrer fitter wie andere Athleten. John Collins und seine Frau, zusammen mit andere Militären, waren da schon in San Diego gestartet und vertraut mit Triathlon-Rennen. Deshalb entschieden sie 1978 ein Rennen zu organisieren das alle Long-Distance-Races von Honolulu kombinierte, also der Waikiki Roughwater Swim ( 3,8 Km), die Around Oahu Bike Race (185 km das ursprünglich an zwei Tagen stattfand) und der Honolulu Marathon (42,195 km). Zusätzlich berechnete John Collins, dass gegen Uhrzeigersinn die Insel abzufahren und durch drei Meilen weniger zu planen, der Radteil starten konnte wo das Schwimmen beendet werden sollte. Zusätzlich würde es enden am Aloho Tower, wo traditionell der Start vom      Honolulu Marathon war. Ironman durfte sich der nennen, der das Rennen gewinnen würde. Dies war die Geburtsstunde und -Ort des Ironman Hawaii. Bis weit in die Achtziger Jahre war das Rennen ein Sache von einem Haufen Fanatiker geblieben. Jetzt gilt das Rennen in Hawaii als Weltmeisterschaft der Ironman Serie und ist salonfähig geworden. Popularität hat der Ironman Hawaii bekommen in 1982, wo Judie Moss Berühmtheit erlangte, als sie in Führung liegend, kurz vor dem Ziel dehydriert zusammenbrach und auf allen Vieren - schließlich als Zweitplatzierte hinter Kathleen McCartney die Ziellinie überquerte. Schnellste Hawaii-Zeit steht seit 2011 auf Namen von Craig Alexander, 8.03.56. Schnellster Ironman-Wettbewerb ist der Ironman Kärnten, ebenfalls in 2011 gelaufen durch Marino Vanhoenacker 7.45.58. Schnellster Lang-Distanz war, wieder in 2011, Andreas Raelert , beim Challenge Roth, in 7.41.33. Um teilzunehmen am Ironman Hawaii muss man sich entweder in einem der weltweiten Ironman Races qualifizieren, an eine Lottery teilnehmen oder als Profi genügend Punkte in der Kona Pro Ranking haben.  

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