Zecken: Die kleine, große Gefahr

Auch im Training sind wir häufig in der Natur unterwegs und ein Kontakt mit Zecken oft nicht zu vermeiden. Was aber macht Zecken so gefährlich und wie können wir uns schützen? Zecken sind sehr kleine und zähe Tiere die verschiedene Erreger durch ihre Stiche übertragen. Die bekanntesten Krankheiten sind: Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Krankheit, die bei Patienten zu einer Hirnhaut- oder Gehirn-Entzündung führen und tödlich enden kann. In Bayern ist die Verbreitung sehr hoch. 423 Deutsche sind 2011 an FSME nach einem Zeckenstich erkrankt. Weiter verbreitet und häufiger ist Borreliose Die Borreliose ist eine durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöste Infektionskrankheit. Die Bakterien können bei Infizierten jedes Organ, das Nervensystem und die Gelenke sowie das Gewebe befallen. Eine Borreliose kann man sehr früh und gut erkennen wenn man regelmässig seinen Körper nach Zecken absucht. Bei einem Zeckenbiss sollte man die Bissstelle einige Tage und Wochen beobachten. Sollte an der Stelle eine kreisrunde Rötung auftreten, ist es ratsam, den Arzt mit Verdacht auf Borreliose aufzusuchen. Wo leben Zecken? Der Lebensraum sind Gräser und Büsche bis zu einer Höhe von 1,50 m. Sie wittern ihre Opfer über im Schweiß enthaltenen Stoffe wie Buttersäure, Ammoniak und Kohlendioxid. Es ist ein Irrglaube, dass sich Zecken von Bäumen fallen lassen.

Wie schütze ich mich vor Zecken?

Einen wirklich sicheren Schutz vor Zecken gibt es nicht. Man kann trotzdem einiges tun, um Zeckenstiche zu vermeiden:
  • Vermeiden Sie den Aufenthalt im hohem Gras, Gebüsch oder Unterholz.
  • Helle Kleidung ist günstiger als dunkle. Zecken kann man gut darauf erkennen und noch vor einem Stich entfernen. Achtung im Nymphenstadium sind Zecken fast noch durchsichtig!
  • Verwenden Sie insektenabweisende Mittel (Sprays, Cremes). Diese helfen zumindest   für eine kurze Zeit und ist kein sicherer Schutz.
  • Das wichtigste: Suchen Sie Ihren ganzen Körper nach Zecken ab, nachdem Sie sich in der Natur aufgehalten haben. Bevor die Zecken zubeissen krabbeln sie einige Zeit auf dem Körper und der Kleidung herum, um eine geeignete Einstichstelle für das Blutsaugen zu finden. Sie bevorzugen dünne und warme Hautstellen. Vorallem Knie- und Armkehlen, Hals, Leistengegend.
Wie entferne ich eine Zecke? Wichtig ist: Je schneller desto besser. Falls die Stelle schwer erreichbar ist, sollte eine weitere Person zu Hilfe kommen. Am besten entfernt man die Zecke mit einer Pinzette oder einer Zeckenzange. Es kann mehrere Versuche dauern bis die Zecke erfolgreich entfernt werden kann. Es ist zu vermeiden auf den Darm oder Körper der Zecke zu drücken. Die Stelle nach dem Entfernen mit Alkohol oder eine jodhaltigen Salbe desinfizieren.  

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